Unsere Eier

SEVELEN
Auf dem Naturahof in Sevelen leben ausschliesslich Freilandhühner. Die Kücken werden ab dem ersten Tag auf dem Naturahof aufgezogen und wachsen ohne Medikamente im Futter auf. Die Ställe sind nach den neuesten ethologischen Erkenntnissen gebaut und übertreffen die Anforderungen des Schweizer Tierschutzgesetzes weit.

Alle Tiere werden bei Tageslicht gehalten und können jeden Tag ins Freie – bei guter Witterung weiden die Hühner auf einer grosszügigen Wiese (über 2,5 m2 pro Henne). Bei Schlechtwetter und im Winter steht ihnen eine überdachte Vorzone zur Verfügung. Als Futter verwenden wir eine ausgewogene Vollkornmischung. Dadurch ist Ihnen eine hervorragende Eiqualität garantiert. Als Naturahof Freilandeier werden ausschließlich auf unserem Betrieb gelegte Eier vermarktet.

Zurzeit sind wir damit beschäftigt den Naturahof in Sevelen umzubauen. Wir stellen den Betrieb auf Biologische Produktion um. Dafür erstellen wir zwei neue freistehende Ställe für je 2000 Legehennen auf der Grundplatte des bestehenden Stalles. Dieser wird abgebrochen und durch die beiden Neubauten ersetzt. Die Hühner erhalten nach dem Umbau biologisches Futter und haben noch grössere Ställe und 5 m2 Auslauf pro Henne.

FRÜMSEN
Seit 2017 produzieren wir Bio-Eier auf unserem neuen Betrieb in Frümsen. Unsere Ställe sind nach den neuesten Erkenntnissen und unserer jahrzehntelangen Erfahrung in der Hühnerhaltung gebaut worden. Sie lassen keine Wünsche offen punkto Tierwohl sowie der Arbeitstechnik und der Tierüberwachung.

In Frümsen stehen 4 Ställe zur Verfügung. Ein Stall dient der Aufzucht der angehenden Legehennen. Die Küken kommen am ersten Lebenstag, direkt aus der Brüterei zu uns und leben 17 Wochen in diesem Stall.

Vor Legebeginn ziehen die Hennen um und belegen einen der drei Legeställe. Im Gegensatz zum Aufzuchtstall gibt es dort auch Legenester.

Alle Ställe sind gleich aufgebaut. Im eigentlichen Stall befindet sich die Voliere. Dort finden die Hühner Futter und Wasser und ziehen sich zum Ruhen und Schlafen auf die Sitzstangen zurück. Wasser steht den Hühnern dauern auf mehreren Ebenen und auch im Aussenbereich zur Verfügung. Das Futter wird mittels einer Kettenfütterung gleichmässig im ganzen Stall verteilt. Die ganze Grundfläche ist mit Stroh eingestreut, hier wird gescharrt und das Gefieder gepflegt. An der Längswand sind die Legenester angebracht. Diese sind über die Voliere leicht erreichbar. In den Nestern können die Hennen an einem ruhigen und abgedunkelten Ort ihr Eier legen. Die Eier werden mit einem Band gesammelt und gelangen direkt in den Eier-Sortierraum. Dort werden sie kontrolliert, wenn nötig geputzt, gewogen, gestempelt und abgepackt. Der Stall-Bereich ist isoliert und belüftet, damit die Hühner nicht frieren bei Kälte oder zu warm bekommen bei Hitze.

Während des ganzen Hühnertages steht den Hennen die Vorzone oder der Wintergarten zur Verfügung. Dieser Bereich ist nicht isoliert, sondern lediglich windgeschützt und es herrschen Aussentemperaturen. Der Wintergarten ist mit Stroh eingestreut und es sind grosse Sandbäder angebracht. In diesen können die Hühner sandbaden und ihr Gefieder pflegen. Natürlich fehlt es auch nicht an Sitzstangen zum Ruhen. Unsere Tiere erhalten nicht nur gemahlenes Hühnerfutter, sondern auch ganze Körner. Diese werden in der Vorzone automatisch über die ganze Fläche verstreut und die Hühner können auf Futtersuche gehen und haben etwas zum Picken.

An den Wintergarten schliesst sich der sogenannte Schlechtwetter-Auslauf an. Diesen Bereich können die Hühner bei jeder Witterung benutzen. Er ist befestigt und entwässert und mit rundem Kies belegt. Ein teil des Auslaufes ist unter dem Vordach. Dieses bietet Schutz vor Regen und Schatten bei Sonnenschein.

Anschliessend an den Schlechtwetter-Auslauf schliesst sich der eigentliche Auslauf an. Er ist mit Gras bewachsen und als Schutz und Schattenspender sind Nussbäume gepflanzt. Die Auslauffläche pro Henne beträgt mehr als 5 m2. Ein Teil des Auslaufes befindet sich in der angrenzenden Obstanlage. Dort finden die Hühner ein ideal strukturiertes Umfeld vor. Es hat viele kleine Bäume als Schutz vor Greifvögeln. Die Baumreihen sind gehackt und werden mechanisch von Gras freigehalten. Dieser Bereich eignet sich speziell gut für die Futtersuche und ist reich an Insekten und Würmer.

Jetzt wissen Sie warum Eier von glücklichen Hühnern so gut schmecken!

Unser Geflügel von frifag

Mit rund 130 Schweizer Bauernhöfen zieht frifag Poulets und Truten auf. Für das Unternehmen liegt ein weiterer Hauptfokus auf einer tiergerechten Haltung. Dafür setzt frifag auf zwei höchst anspruchsvolle Haltungskonzepte, die überzeugen.

BTS ALS STANDARD

Die frifag märwil ag legt grossen Wert auf die besonders tier- und umweltgerechte Geflügelhaltung. Mit dem fortschrittlichen Tierhaltungskonzept «BTS» (besonders tierfreundliche Stallhaltungssysteme) erfüllen alle eingebundenen Mastbetriebe die hohen Anforderungen des Tierwohles an die Aufzucht von Mastgeflügel in höchstem Masse. Die Haltung der Poulets nach dem Prinzip «BTS» beruht auf freundlichen Ställen mit Tageslicht, erhöhten Sitzgelegenheiten und kontrolliertem Auslauf in den Wintergarten. Die Poulets können direkt vom Stall in den gedeckten Aussenbereich gelangen, der mindestens 20 Prozent der Stallfläche ausmacht. Grosszügig angelegte Fensterflächen sorgen für ausreichend Tageslicht und schaffen einen natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus, der sich positiv auf das Wohlbefinden der Tiere auswirkt. In den Ställen steht ihnen ein Ruhebereich mit Sitzgelegenheiten auf verschiedenen Ebenen zur Verfügung. Die Poulets wachsen auf den Bauernhöfen in einem äusserst angenehmen Umfeld auf.

Mit einem Marktanteil von 90 Prozent der Trutenfleischproduktion aus Schweizer Herkunft ist die frifag märwil ag marktführend. Auch bei der artgerechten Aufzucht der Truten gehen wir keine Kompromisse ein. Die Tiere der frifag märwil ag wachsen nach den strengen Richtlinien des Tierhaltungskonzepts «RAUS» (regelmässiger Auslauf im Freien) auf.

AUSLAUFHALTUNG «RAUS» FÜR TRUTEN

Bei der Auslaufhaltung «RAUS» wachsen die Truten in einem artgerechten Umfeld auf. Sie können sich tagsüber auf einer grossen Naturwiese frei bewegen und ihre natürlichen Verhaltensweisen ausleben. Als Weide im Freien steht ihnen die doppelte Stallfläche zur Verfügung. Am Abend und in der Nacht sind die Tiere in Ställen untergebracht. Die Bewirtschaftung der Bauernhöfe, auf denen die Truten leben, erfolgt nach ÖLN-Richtlinien.nsere hohen Ansprüche an die Aufzucht auch erfüllt werden, beraten wir die Bauern in allen Bereichen. Hier beginnt für uns die Verantwortung gegen über unseren Kunden.

BAUERNHÖFE MIT STRENGEN RICHTLINIEN

Damit ein Bauernhof ins Tierhaltungskonzept der frifag märwil ag aufgenommen wird, hat er strenge Aufnahmekriterien und Richtlinien für den ökologischen Leistungsnachweis «ÖLN» zu erfüllen. Die Verantwortung gegenüber Kunden und Konsumenten beginnt bei den Mästern mit täglicher Selbstkontrolle in Form von Gesundheitsüberwachung der Tiere sowie der Prüfung von Temperatur, Luft und Einstreu im Stall. Fachleute, Spezialisten und Tierärzte der frifag märwil ag unterstützen die Bauern bei der Aufzucht und Tierhaltung.