Der Obstbau von Naturahof erstreckt sich über die Standorte Frümsen, Bad Ragaz und Maienfeld. Auf diesen drei Parzellen werden auf insgesamt 16ha Äpfel, Birnen und Kirschen angebaut. Sämtliche Früchte werden nach den Knospenrichtlinien von Bio-Suisse Produziert.

Desweiteren wenden wir Methoden der Regenerativen Landwirtschaft an. Unser Betriebsleiter hat dafür die Module von Regenerativ Schweiz besucht um die Regenerativen Praktiken zu erlernen. Mehr Infos hierzu auf www.regenerativ.ch

Darüber hinaus legen wir grossen Wert auf die Förderung der Biodiversität und den Anbau robuster Sorten um den Pflanzenschutzmitteleinsatz gering zu halten und stetig zu reduzieren. Als Beispiel übernehmen bei uns Marienkäfer, Schweb- und Florfliegen die Regulierung der Blattläuse.

Blühstreifen

Wir kultivieren in der Mitte der Fahrgasse einen Blühstreifen der das ganze jahr über blühende Pflanzen aufweist. Denn bei den meisten Nützlingen fressen haupsächlich die Larven die Obstschädlinge die ausgewachsenen Tiere (Adulten) sind auf Nahrung in Form von Pollen und Nektar angewiesen. Selbstverständlich kommt das Blühangebot auch den verschiedenen Bestäuber Insekten zu gute. Wie zum Beispiel Wildbienen, Hummeln und Schmetterlingen.

Einheimische Sträucher

In unseren Randbereichen und Reihenanfängen haben wir diverse einheimische Sträucher wie Weiden, Berberitzen, Gemeiner Flieder, Liguster, Pfaffenhütchen, Hundsrose usw. gepflanzt. Die Sträucher dienen als Nahrungsangebot für Bestäuber und Nützlinge und bietet nistenden Vögeln Schutz vor Feinden.

Nistkästen

Wir haben auf der Ganzen Betriebsflache Verschiedene Nistkästen für Vögel montiert. So helfen uns Meisen, Spatzen und Finken bei der Regulierung von Frostspannern, Blütenstecher und Apfelwicklern. Sie verfüttern nämlich die kleinen Raupen ihrem Nachwuchs. Auch helfen uns Turmfalken bei der Regulierung von Mäusen.

Wildbienen

Für die Bestäubung von Obstbäumen sind nicht nur die Honigbienen verantwortlich. Verschiedene Wildbienenarten übernehmen auch ihren teil. Eine Wildbiene ist die effektivere Bestäuberin als eine Honigbiene und fliegt auch bei tieferen Temperaturen.

Ast und Steinhaufen

An den Rändern der Obstanlagen wie auch in den angrenzenden Wald und Windschutzstreifen haben wir verschiedene Ast -und Steinhaufen angelegt. So nutzen die Haufen zum Beispiel Wiesel oder Igel als Unterschlupf. Diverse Reptilien profitieren von der wärme der Steinhaufen. Und auch viele Insekten finden im Totholz ihren Platz für die Eiablage oder Überwinterung.